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KUNST 1206
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laufende Ausstellungen am 04.02.12
Julius von Bismarck - Punishment I
- Ausstellung: 28.01.12 – 24.03.12 Opening: 27.01.12, 18:00
- Film, Fotografie Alexander Levy - Berlin
- Rudi-Dutschke-Str. 26
- 10969 Berlin
- Telefon: +49-30-25 29 22 21
- Internet: www.alexanderlevy.net
Ende Januar eröffnet die Galerie alexander levy, erstmals unter neuem Namen, mit der Ausstellung „Punishment I“. Der Titel bezieht sich auf eine vorchristliche Legende, in der ein Pharao eine Meeresenge auspeitschte, weil ein Unwetter mehrere von ihm in Auftrag gegebene Brücken zerstört hatte. Unter dem Aspekt des Zornes reiste der junge Künstler Ende letzten Jahres in die USA, nach Südamerika und in die Schweiz. Dort peitschte er die Natur bis zur völligen Erschöpfung aus. Im zeitgenössischen Kontext revoltiert er gegen die Sozialisation und stellt Wertemuster infrage. Die Aktionen werden in Form von Filmmaterial und Fotografie präsentiert.
Alexander LevyAram Bartholl – Reply All
- Ausstellung: 28.01.12 – 10.03.12 Opening: 27.01.12, 19:00 [DAM] Berlin - Berlin
- Neue-Jakob-Str. 6-7
- 10117 Berlin
- Telefon: 030 280 98 135
- Internet: www.dam.org
Bartholls Installationen treffen mit ihrem Dialog zwischen Online- und realem Leben den Puls der Zeit. Seine Interventionen im öffentlichen Raum sowie seine Werke in der Tradition von Readymades basieren auf einer Do-it-yourself-Kultur – im Sinne von Eigengestaltung und -verantwortung – sowie den populären Wahrzeichen des Internets, mit denen sie uns überraschend in der Realität konfrontieren. Bartholl war 2011 mit Werken u. a. im MoMA, NY, vertreten. Weitere Informationen in unserer: Ausstellungsbesprechung.
[DAM] BerlinHubert Czerepok – Lux Aeterna
- Ausstellung: 28.01.12 – 21.04.12 Opening: 27.01.12, 18:00
- Film, Video ZAK | BRANICKA - Berlin
- Lindenstraße 34-35
- 10969 Berlin
- Telefon: +49 30 61107375
- Internet: www.zak-branicka.com
„Madness is like gravity. All it takes is a little push“: Diesen Ausspruch des Jokers aus dem Film „The Dark Night“ zitiert Hubert Czerepok in „Lux Aeterna“, um den schmalen Grat zwischen Gut und Böse, Aufklärung und Besessenheit darzustellen. Thematisiert wird der
menschliche Traum von der Beherrschung der Welt, wobei die norwegische Landschaft die Kulisse des Films bildet. Czerepok beruft sich auf die Romantik und auf totalitäre Ideologien – das Spiel mit politischen Utopien durchzieht sein Schaffen. In zahlreichen seiner Werke
werden Hochmut und Wahnsinn des Menschen sowie die Unvollkommenheit der Welt behandelt.
Gal-la Uriol Jané – Simulakren
- Ausstellung: 28.01.12 – 10.03.12 Opening: 27.01.12, 19:00
- Malerei, Objekte Galerie cubus-m - Berlin
- Pohlstr. 75
- 10785 Berlin
- Telefon: 030 - 81 49 46 90
- Internet: www.cubus-m.com
Die zahlreichen unterschiedlichen Bilder und Objekte, die in sonderbaren Konstellationen gehängt sind, verwirren den Betrachter, denn dessen Augenhöhe ist nicht das Maß dieser Dinge. In den Arbeiten der Spanierin geht es drunter und drüber – doch es herrscht kein Chaos. Da ist eine abstrakte Ordnung, vergleichbar mit der alphabetischen Reihenfolge, in der ein Lexikon den Bestand seiner Dinge versammelt und sortiert.
Galerie cubus-mFound in Translation
- Ausstellung: 28.01.12 – 09.04.12 Lesung: 16.02.12, 19:00, Vortrag: 01.03.12 - 19:00
- Diaprojektion, Druck, Film, Fotografie, Video Deutsche Guggenheim Berlin - Berlin
- Unter den Linden 13-15
- 10117 Berlin
- Internet: www.deutsche-guggenheim.de
In unserer globalisierten Welt, in der politische, ökonomische und kulturelle Fragen über nationale Grenzen hinweg miteinander verflochten sind, ist die Übersetzung – im sprachlichen wie im übertragenen Sinn – ein elementares Werkzeug für unser Verständnis der Wirklichkeit. „Found in Translation“ vereint aktuelle Arbeiten von neun Künstlern, die dieses Werkzeug als Modell und Metapher verwenden. Die Übertragung eines Textes von einer Sprache in eine andere eröffnet diesen Künstlern ein diskursives Feld, in dem sie Begriffe der Identität
– wie Klasse, Herkunft, Religion und Sexualität – behandeln. Mittels der hier präsentierten Arbeiten, die sich gleichermaßen mit Geschichte wie Fantasie befassen, erkunden die Künstler vielfältige politische und gesellschaftliche Zusammenhänge. Im Zentrum steht immer die Sprache, das entscheidende Bindeglied zwischen den Kulturen und Zeiten.
What Would You Say It Is? Nachrichten zum ... Weltuntergang 2012
- Ausstellung: 28.01.12 – 25.02.12 Opening: 27.01.12, 19:00
- Diverse Note on! - Berlin
- Kollwitzstr. 10
- 10405 Berlin
- Internet: www.noteon.de
„Für das Jahr 2012 werden wir den prognostizierten Weltuntergang am 21. Dezember als tatsächlichen Zusammenbruch und Neuanfang der Welt antizipieren“ – das verspricht die interdisziplinäre Ausstellungsreihe „Nachrichten zum Weltuntergang 2012“. Im Grenzbereich von Kunst und Wissenschaft fragen Künstler und Vertreter unterschiedlicher Organisationen nach zukunftsfähigen Gesellschaftsmodellen und Methoden der Archivierung. Am 27. Januar eröffnet das Projekt mit der Ausstellung „What Would You Say It Is?“ mit Florian Goeschke, Eske Schlüters und der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e. V.
Note on!Eine Künstlerfreundschaft zwischen Jugendstil ... und Moderne
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Ausstellung: 28.01.12 – 01.05.12
samstags geschlossen
- Malerei Bucerius Kunst Forum - Hamburg
- Rathausmarkt 2
- 20095 Hamburg
- Telefon: (0)40/36 09 96 0
- Internet: www.buceriuskunstforum.de
Die beiden Künstlerfreunde Ferdinand Hodler (1853–1918) und Cuno Amiet (1868–1961) prägten den europaweiten Aufbruch der modernen Kunst in der Schweiz, insbesondere des Jugendstils. Im Mittelpunkt des künstlerischen Dialogs stehen die zentralen Werkgruppen beider Künstler nach ihrer ersten Begegnung im Jahre 1893. Amiets lockere impressionistische Malweise und farbenfrohe Palette stehen Hodlers Hingabe für Ornamente, Symmetrie und Linearität gegenüber. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem
Kunstmuseum Solothurn.
Josef Albers (1888–1976)
- Ausstellung: 28.01.12 – 14.04.12 Opening: 27.01.12, 18:00
- Druckgrafik, Malerei, Zeichnung Galerie Berinson - Berlin
- Lindenstr. 34
- 10117 Berlin
- Öffnungszeiten: Di-Sa 11-18h
- Telefon: 030-28387990
- Internet: www.berinson.de
Die spezifische Wirkung von Farben und Formen
bildete einen Schwerpunkt im Werk von Josef Albers.
Insbesondere das Quadrat interessierte ihn: In der Serie
„Hommage to the Square“ malte er es in verschiedenen
Größen, arbeitete mal mit starken Farbkontrasten, mal
mit sanften Abstufungen. Dabei ging es Albers nicht
nur um die Variationsmöglichkeiten der geometrischen
Grundform, sondern auch um die veränderbare Wahrnehmung
des Betrachters. Neben den in Öl gemalten
Quadratstudien zeigt die Galerie Berinson auch Zeichnungen
und Druckgrafiken des Künstlers.
Karol Broniatowski - Gouachen
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Ausstellung: 27.01.12 – 05.04.12
samstags geschlossen
Opening: 26.01.12, 19:00 - Gouachen, Skulpturen Polnisches Institut - Berlin
- Burgstr. 27
- 10178 Berlin
- Telefon: 0 30 / 24 75 81-0
- Internet: www.polnischekultur.de
Karol Broniatowski lebt und arbeitet seit 1976 in Berlin. Sein Oeuvre umfasst Bronzeplastiken sowie Skulpturen aus Sand oder Zeitungspapier. 1991 entwarf er das Mahnmal für die deportierten Juden Berlins am Bahnhof Grunewald. Schattenartige Silhouetten, Frauenfiguren und die schreitende männliche Gestalt sind stets wiederkehrende Motive. Seit Ende der 1980er-Jahre entwickelt der Bildhauer auch sein zeichnerisches Werk. Ein Ensemble sind die großformatigen Gouachen, die wie Monotypien entstehen. Es sind meist schwarze und rote Figuren, die auf weißen Blättern einen Abdruck hinterlassen. Das Polnische Institut Berlin zeigt eine Auswahl neu entstandener Gouachen.
Polnisches Institut






