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KUNST Magazin Tipp
Jonas Burgert - Gift gegen Zeit
- Ausstellung: 28.04.12 – 07.07.12 Opening: 27.04.12, 18:00
- Malerei Blain Southern Berlin - Berlin
- Potsdamer Straße 77-87
- 10785 Berlin
- Telefon: +49 (0)30 6449 31510
- Internet: www.blainsouthern.com
Die Malereien von Jonas Burgert (*1969) in wenigen Worten zu beschreiben, ist kaum möglich: Zu viel geschieht gleichzeitig. Mal herrscht das Chaos, mal gespenstische Ruhe. Menschen, Tiere und düstere Zwischenwesen nehmen ihren Platz in urbanen Räumen ein, die vertraut und fremdartig zugleich erscheinen. Die Intensität seiner Werke wird zudem durch ihr monumentales Format und ihre dreidimensionale Wirkung gesteigert. In der Berliner Dependance von Blain | Southern sind neben neuen monumentalen Gemälden
auch Bronzeskulpturen des Künstlers zu sehen.
Paul Thek und Luc Tuymans - Why?!
- Ausstellung: 27.04.12 – 28.07.12 Opening: 27.04.12, 17:00
- Malerei, Objekte, Skulpturen, Zeichnungen Galerie Isabella Czarnowska - Berlin
- Rudi-Dutschke-Str. 26
- 10969 Berlin
- Telefon: 030- 258 99 604
- Internet: www.galerie-czarnowska.de
Paul Thek war 25 Jahre alt, als Luc Tuymans im Jahr 1958 geboren wurde; als Tuymans 30 Jahre alt war, starb Thek. Trotz großer Ausstellungen in den wichtigen Museen der Welt verharrt das Werk von Thek in unüberwindlicher Ferne. Es galt als Beispiel für eine „private Mythologie“ (Documenta 7, 1972) und ist selbst zum Mythos geworden; Thek wird als „Artist's Artist“ bezeichnet. Das Werk von Tuymans hingegen steht mitten in der gegenwärtigen Aktualität, doch nur, indem es auf seinem Anachronismus besteht. Es will als „authentische Fälschung“ verstanden werden, gibt sich von vornherein veraltet, den unabschließbaren Momenten der katastrophischen Geschichte und einer Gegenwart zugewendet, die bereits von ihrem künftigen Verfall angehaucht ist.
Galerie Isabella CzarnowskaAktuelle Ausstellungen in Berlin (Malerei)
Mirta Domacinovic – neue Arbeiten
- Ausstellung: 24.05.12 – 30.06.12 Opening: 24.05.12, 17:00
- Malerei Galerie Lux Berlin - Berlin
- Südwestkorso 11a
- 12161 Berlin
- Telefon: +49 (0) 30 897 47 344
- Internet: www.galerie-lux-berlin.de
„Jeder Tag ist ein reich beschenkter Tag, wenn man mit offenen Augen durchs Leben geht und sie bemerkt, diese kleinen Dinge: flüchtige Begebenheiten, kurze Begegnungen, ein kleines Lächeln in der Menge, Sonnenstrahlen auf einem schwimmenden Blatt. Sie reduzieren sich auf einen kurzen Augenblick und bleiben in der Erinnerung als eigene Versionen dieser Momente gespeichert. Man könnte sie auch von der eigenen Wahrnehmung gefärbte Versionen der Momente nennen. Diese kleinen Dinge erzeugen Gefühle, und genau darum geht es in meinen Arbeiten. Ich erschaffe Situationen, die diese Gefühle wieder an die Oberfläche bringen.“ (Mirta Domacinovic)
Galerie Lux BerlinMax Herrmann - Malerei
- Ausstellung: 23.05.12 – 29.07.12 Opening: 23.05.12, 19:30
- Malerei Saarländische Galerie - Europäisches Kunstforum - Berlin
- Am Festungsgraben 1
- 10117 Berlin
- Telefon: 030- 20 07 72 58
- Internet: www.saarlaendische-galerie.eu
Max Herrmann (1908–1999), Meisterschüler von Otto Dix und Max Beckmann, suchte wie viele Künstler der Nachkriegszeit nach neuen Ausdrucksformen. Seine Bilder wurden zunehmend abstrakter, Flächen, Formen und Linien verselbstständigten sich. Herrmanns umfangreiches Oeuvre umfasst u. a. Wandmalereien, Kirchenausstattungen, Glasmalereien, Entwürfe für Gobelin-Wirkereien und Keramiken.
Saarländische Galerie - Europäisches KunstforumWir/Transfer – Malerei von Ágnes Lörincz
- Ausstellung: 23.05.12 – 22.07.12
- Malerei Schwartzsche Villa - Berlin
- Grunewaldstr. 55
- 12165 Berlin
- Telefon: 030 / 90299 - 2210 / 12
- Internet: www.schwartzsche-villa.de
In ihren collagierten Malereien beschäftigt sich Ágnes Lörincz mit Abbildungen von Menschen aus Life-Style-Magazinen, Modezeitschriften und Straßenwerbung, wobei Konsum, Politik und Mode Thema sind. Die gemalten Muster verweben sich mit floralen oder geometrischen Ornamenten der auf die Bildfläche geklebten Textilien. Als gestalterisches Prinzip lässt die Künstlerin räumliche Effekte ineinander übergehen.
Schwartzsche VillaCamaro Zirkusbilder 1918–1987
- Ausstellung: 13.05.12 – 14.07.12 Opening: 12.05.12, 17:00, Opening: 13.05.12 - 13:00
- Lithografien, Malerei, Pastelle, Zeichnungen Alexander und Renata Camaro Stiftung - Berlin
- Potsdamer Straße 98A
- 10785 Berlin
- Telefon: (0)30.263 929 75
- Internet: www.camaro-stiftung.de
Alexander Camaro (1901–1992) war Maler, Tänzer, Musiker, Dichter und Filmemacher. Mit 16 Jahren schloss er sich einem Wanderzirkus an und wurde Hochseilartist. Das Zirkusthema zieht sich durch alle Schaffensperioden. In der Ausstellung werden Zeichnungen, Pastelle, Lithografien und Gemälde des Spätwerks gezeigt. Zur Eröffnung findet ein zweitägiges Zirkusfest im Camaro Haus und Hofgarten statt.
Alexander und Renata Camaro StiftungAufbruch. Malerei und realer Raum
- Ausstellung: 04.05.12 – 01.07.12 Opening: 03.05.12, 19:00
- Malerei Akademie der Künste - Hanseatenweg - Berlin
- Hanseatenweg 10
- 10557 Berlin
- Internet: www.adk.de
Seitdem Lucio Fontana 1949 erstmals die materielle Bildfläche mit einem Locheisen durchstieß, öffneten immer mehr Künstler in Europa und Amerika die festen Grenzen der gerahmten Bildfläche und ersetzten den fiktiven Bildraum durch den Bezug zum realen Umraum.
Die Ausstellung gewährt Einblick in variantenreiche künstlerische Ansätze, bei denen die Geschlossenheit des Bildes mit den Mitteln der Malerei aufgebrochen und bis hin zur Rauminstallation weitergeführt wird: u. a. mit Werken von Fruhtrunk, Gonschior, Mangold, Ufan, Schumacher, Hoehme, Schultze, Fontana, Rainer, Kelly, Smith, Stella, Geiger, Uecker, Francis, Klein, Louis, Graubner, Riley, Rockenschaub, Erben.
Reinhild Bartunek: Verwandlungen – Malerei
- Ausstellung: 28.04.12 – 26.05.12 Opening: 27.04.12, 19:00
- Malerei Galerie ICON Berlin - Berlin
- Veteranenstr. 22
- 10119 Berlin
- Telefon: 030 - 44 35 24 20
- Internet: www.galerie-icon.de
Vom distanzierten Blick auf die Landschaft hin zur extremen Nähe feiner Strukturdetails, von großflächigen
Leinwänden hin zu kleinformatigen Papierarbeiten reicht Reinhild Bartuneks malerisches Spektrum.
Verwandlungen sind gegenläufige Bewegungen, vom Gegenständlichen in die Abstraktion und von der
Abstraktion in die Gegenständlichkeit.
Friedrich Kunath – Things we did when we were dead
- Ausstellung: 28.04.12 – 30.06.12 Opening: 27.04.12, 16:00
- Malerei, Video oder Skulptur BQ Berlin - Berlin
- Weydingerstr. 10
- 10178 Berlin
- Telefon: + 49 (0)30 23 45 73 16
- Internet: www.bqberlin.de
Ein mit Leinwand und Farbpalette ausgestatteter Maler betrachtet das Auge eines übergroßen Gesichts mit einer
Lupe. Groteske Szenen wie diese begegnen uns oft in Friedrich Kunaths Werken. Mittels unterschiedlicher
Medien wie Malerei, Video oder Skulptur untersucht der Künstler Situationen des Alltags und verwandelt
sie durch bunte Farbgebungen oder ungewöhnliche Materialien in ambivalente Kompositionen. Kunath
installierte in den Ausstellungsräumen von BQ etwa einen Maschendrahtzaun, der Sicherheit und Gefangenschaft
gleichermaßen repräsentiert.
Nadine Wölk - See Yeah...Aigan II
- Ausstellung: 28.04.12 – 07.06.12 Opening: 27.04.12, 19:00, Opening: 28.04.12 - 12:00
- Malerei Galerie PopArtPirat - Berlin
- Giesebrechtstr. 6
- 10629 Berlin
- Telefon: 015111536222
- Internet: www.popartpirat.de
Nadine Wölks Arbeiten zeigen die Nacht, v. a. aber deren wichtigste Eigenschaft: die Dunkelheit. Die Nacht wirkt düster und mächtig, ist aber nie vollkommen schwarz. Immer schwirren einzelne Lichter umher und erzeugen ein lebhaftes Funkeln. Flüchtige Bewegungen und kurze Augenblicke hält Wölk mit schnellen Acrylstrichen fest. Wenige Farben bahnen sich einen Weg aus der Dunkelheit. Manche der abgebildeten Personen fixieren den Betrachter direkt, andere verweigern sich dem direkten Blick. Es sind genau jene Schnappschüsse einer Nacht, die Wölk auf ihrer Leinwand festhalten will.
Galerie PopArtPiratWelch Lärm um die elenden Blumen
- Ausstellung: 28.04.12 – 09.06.12 Opening: 27.04.12, 19:00
- Installation, Malerei Galerie cubus-m - Berlin
- Pohlstr. 75
- 10785 Berlin
- Telefon: 030 - 81 49 46 90
- Internet: www.cubus-m.com
Ein Berg, felsig, grob. Auf der Spitze kein Kreuz, aber ein goldener Wagen, der fragil balanciert. Mara Diener spielt mit Licht und dem Lichteinfall. Das Licht kommt von oben, von allen Seiten, von hinten durch das Auto und verschwindet vorne durch die Windschutzscheibe. Passiert etwas, oder bleibt alles in seiner Ordnung, in der Balance? Die Künstlerin konstruiert Geschichten und geht dabei an den Rand der Abstraktion. Ihre Arbeiten sind Experimente, die in einem ständigen Dialog zwischen Modell und Malerei stehen. Dabei spielt der Film als Ideenquelle und Illusionsmaschine eine wichtige Rolle.
Galerie cubus-m







