• Silent Revolution – Eine neue Sammlungspräsentation

    • Ausstellung: 27.02.10 - 13.06.10
    • Malerei, Film, Skulptur
    • Pablo Picasso Femme au miroir (Femme accroupie), 1937 Öl auf Leinwand, 129,8 x 194,7 x 3,4 cm © VG Bild-Kunst, Bonn Abbildung veröffentlicht in KUNST Magazin Ausgabe März 2010 -Pablo Picasso

      Bisher wurden in K20 Grabbeplatz hauptsächlich Gemälde gezeigt und in K21 Ständehaus vorrangig Installationen, Skulpturen, Fotografie und Videoarbeiten ausgestellt. Bei der gemeinsamen Präsentation im Ständehaus spannen sich die Dialoge nun auch von der zweiten in die dritte Dimension und wieder zurück. Es entspinnt sich ein Wettstreit der Gattungen: Was kann Malerei in einer verdichteten Flächenkomposition leisten? Was zeichnet einen Film aus, der sich im zeitlichen Nacheinander entfaltet? Der Titel der Präsentation „Silent Revolution“ ist einem Werk von Georg Herold entlehnt, das seinerseits in Dialog mit Gemälden von Jasper Johns und Georges Braque tritt. So treffen im Erdgeschoss die Belgier Marcel Broodthaers und René Magritte mit ihrer Befragung von Museum und Wahrheit aufeinander. Jeff Wall und Wassily Kandinsky setzen den Widerstreit von Chaos und Ordnung ins Bild. Paul Klee und Nam June Paik befassen sich mit den Universalsprachen Kunst und Musik. Im zweiten Geschoss des Ständehauses finden sich die Hauptwerke des Kubismus, der Neuen Sachlichkeit und des Surrealismus. Sie werden „kommentiert“ durch Skulpturen der Gegenwart von Thomas Schütte, Katharina Fritsch, Paloma Varga Weisz und anderen. Im dritten Geschoss trifft man auf Piet Mondrian, Marcel Duchamp, Otto Dix und Kurt Schwitters, Gerhard Richter und Francis Bacon. 


K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen

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