Galerie Rieder
- Maximilianstr. 22
- 80539 München
- Montag: geschlossen
- Dienstag: 11:00 - 18:00 Uhr
- Mittwoch: 11:00 - 18:00 Uhr
- Donnerstag: 11:00 - 18:00 Uhr
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- Samstag: 11:00 - 15:00 Uhr
- Sonntag: geschlossen
Öl, Asphalt und Sand auf Leinwand, 100 x 160,5 cm, signiert, datiert
Abbildung veröffentlicht in KUNST Magazin Ausgabe Februar 2010
Die Galerie zeigt Arbeiten von Emil Schumacher (*1912, Hagen, †1999 auf Ibiza) aus den 1950er bis 1990er Jahren. Der Künstler zählt zu den bedeutendsten Vertretern des sich nach 1945 in Deutschland formierenden abstrakten Expressionismus. Bereits in seinen frühen Arbeiten mischt er Ölfarbe mit Sand, Teer oder Asphalt zu einer pastosen Masse. Durch Wegkratzen und Einschneiden durchdringt er die zunächst noch intakte Farbhaut und macht mittels Destruktion die Verletzung des Bildmaterials sichtbar. Die aus übereinander gelagerten Farbkrusten bestehende Oberflächenstruktur erinnert an eine zerklüftete, ausgewaschene Erdoberfläche, an Kraterlandschaften.
Die Galerie zeigt Arbeiten von Emil Schumacher (*1912, Hagen, †1999 auf Ibiza) aus den 1950er bis 1990er Jahren. Der Künstler zählt zu den bedeutendsten Vertretern des sich nach 1945 in Deutschland formierenden abstrakten Expressionismus. Bereits in seinen frühen Arbeiten mischt er Ölfarbe mit Sand, Teer oder Asphalt zu einer pastosen Masse. Durch Wegkratzen und Einschneiden durchdringt er die zunächst noch intakte Farbhaut und macht mittels Destruktion die Verletzung des Bildmaterials sichtbar. Die aus übereinander gelagerten Farbkrusten bestehende Oberflächenstruktur erinnert an eine zerklüftete, ausgewaschene Erdoberfläche, an Kraterlandschaften.
Galerie RiederBeate Passows Foto-Triptychen zeigen Mütter, Kinder im Arm haltend, die vor Kirchenportalen stehen, während im Innenraum Madonnenfiguren auf prächtigen Altären Nächstenliebe und das christliches Ideal der Armut versinnbildlichen. Nan Goldins Fotografien dokumentieren den Augenblick, Rückzug und Verlust des Individuums. Martin Paulus’ Fotos dienen ihm als Vorlage zur subjektiven Schilderung von Alltagsszenen, die, als Bildzyklen angelegt, wie gemalte Kurzfilme erscheinen. Skulpturen von Hanneke Beaumont manifestieren in der Stille das heroisch-poetische Moment der Selbstaufgabe und Verzweiflung. Der Prozess der Metamorphose und die Ausdrucksmöglichkeiten der Farbe werden in Wolfgang G. Bühlers Arbeiten fokussiert. Linda Touby vereinigt in ihrem Diptychon das Erleben der Natur mit dem eigenen Bewusstsein und dem kollektiven Unterbewusstsein.
Artikel erschienen in Kunstmagazin Ausgabe Dezember 2009
Galerie Rieder