Louise Bourgeois – Passage dangereux

Louise Bourgeois (1911-2010) The waiting hours, 2007 Stoff; 12 Bilder, je 38,4 x 31,1 cm Privatsammlung, Courtesy Cheim & Read und Hauser & Wirth Photo: Christopher Burke © Louise Bourgeois Trust; VG Bild-Kunst, Bonn 2012

Im vergangenen Jahr hätte Louise Bourgeois ihren 100. Geburtstag gefeiert. Die Hamburger Kunsthalle widmet der bedeutenden Künstlerin unter dem Titel “Passage dangereux” eine umfassende Ausstellung.

Dass die Arbeiten der 1911 geborenen Tochter eines Tapisserie-Restaurators Einzug in das Museum gehalten haben, lässt sich bereits erkennen, noch bevor man dieses betritt: Auf dem Außenplateau der Kunsthalle thront die neun Meter hohe Skulptur Maman (1999), eine überdimensionale Spinne aus Bronze, Stahl und Marmor, über den Köpfen der Besucher. Eines der bekanntesten und wichtigsten Werke im jahrelangen Schaffenszyklus der Künstlerin, die hiermit unter anderem ihrer eigenen Mutter als auch der Frau an sich eine Hommage widmete.

Gezeigt wird in der Ausstellung, neben zahlreichen Skulpturen, Rauminstallationen, Arbeiten aus Stoff und Tapisserien auch der großformatige, vierzehnteiligen Radierungszyklus À l’infini (2008) aus dem Besitz des MoMa New York, sowie die titelgebende Skulptur Passage dangereux (1997), ein mit Objekten und Skulpturen gefüllter Käfig.

Die Ausstellung “Passage dangereux” ist vom 10. Februar bis zum 17. Juni 2012 in der Hamburger Kunsthalle zu sehen. Geöffnet ist Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr sowie Donnerstag von 10 bis 21 Uhr.

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