Flandern holt die Kunst an den Strand

Ivars Drulle: I Can Hear It, 2012 Foto: Steffi Weiss

Sitzt man in Belgiens moderner Kusttram, dann befindet man sich bereits auf dem Weg zu den Kunstwerken, die Kurator Phillip Van den Bossche im Rahmen der 4. Beaufort-Triennale für Gegenwartskunst am Meer ausgewählt hat. Auf einer 69 km langen Schienenstrecke gleitet die „Küstentram“- der Gedanke an Kunsttram liegt nahe – abwechselnd am Strand, zwischen imposanten Stranddünen oder durch angrenzende Ortschaften dahin. Weiterlesen

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Gurken ohne Senf in Salzburg

Salzburg Surreal: Blick durch einen von vier Glaskuben von Brigitte Kowanz. Foto: Michael Schäfer

Tradition und Moderne – seit der Eröffnung des Museums der Moderne in Salzburg, das 60m über dem Stadtzentrum auf dem Mönchsberg thront, setzt die kleine Stadt im österreichischen Salzkammergut innerhalb dieser Pole Maßstäbe. Anfang Oktober wurden die letzten drei Kunstwerke des “Walk of Modern Art” eingeweiht, einem privat finanzierten Projekt, das der Stadt seit 2002 jährlich ein Kunstwerk stiftet.

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Schmetterlinge und schwarze Rosen – 10 Jahre Donald Sultan im art otel budapest

Ungarns Hauptstadt Budapest hat sich in den vergangenen 20 Jahren zu einer der wichtigsten Kulturmetropolen Europas entwickelt. Über 30 Museen wie das der Bildenden Künste, die Kunsthalle, die Nationalgalerie, der Palast der Künste und zahlreiche Galerien machen die Stadt an der Donau zu einem der wichtigsten Reiseziele für Kunstinteressierte aus aller Welt. An einem solchen Ort darf ein art’otel nicht fehlen.

Erschienen in der Ausgabe 11/09

Das art’otel budapest ist von Donalds Sultans Kunst inspiriert

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Etaneno – Kunst im Busch?

©Museum für neue Kunst - Städtische Museen Freiburg; Etaneno, Foto: Yeon-Shin Kim

„Was kann Kunst, wenn es an allem fehlt?“ fragt Thomas Stricker. 2007 wurde er mit sechs weiteren Künstlern nach Etaneno, einer Rinderfarm im Buschland Namibias, eingeladen, um das dortige Museum mit Ideen zu füllen. Weiterlesen

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Zwischen Bildersturm und Bilderflut

Frans Francken II, Sammlerkabinett, 1614, Museum für Schöne Künste Antwerpen, © Lukas –Art in Flanders VZW

Zur Eröffnung des MAS wird im Bereich der bildenden Kunst die Sonderausstellung: Meisterwerke im MAS – Fünf Jahrhunderte Bild in Antwerpen präsentiert. Dabei wird anhand von Werken alter Meister und von zeitgenössischen Arbeiten die westliche Bildkultur untersucht. Weiterlesen

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Wo Panamarenko und Luc Tuymans zu Hause sind…

Die Altstadt von Antwerpen

Antwerpen kann auf eine reiche Kulturgeschichte zurückblicken, denn Jan Brueghel der Ältere und dessen Sohn Jan Brueghel der Jüngere, van Dyck, Jacob Jordaens und kein geringerer als Rubens waren hier beheimatet. Antwerpen gilt seither als kulturelle Hauptstadt Flanderns, der nördlichen Region Belgiens. Auch heute bringt die Hafenstadt an der Schelde international sehr einflussreiche Künstler hervor: Weiterlesen

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Sehenswert. Das MAS in Antwerpen

Die Außenfassade: Freunde des Museums haben eine Hand auf dem MAS

Ja, das MAS ist ein hochmodernes Heimatmuseum für Antwerpen mit einer Ausstellungsfläche von 5716 m². Da aber in der Geschichte Antwerpens neben dem Hafen die bildenden Künste seit jeher eine große Rolle gespielt haben, werden auch in diesem Bereich wechselnde Ausstellungen gezeigt.

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Nicht nur Krüppelwalm: Neues Bauen im Schwarzwald

Klassisches "Eindachhaus": Der Franz Seppe Hof / Foto:Julia Schmitz

Traditionelle Höfe mit riesigen Schindeldächern, Kuckucksuhren, Bollenhüte und alkoholgetränkte Schwarzwälder Kirschtorte: Denkt man an den Schwarzwald im Süden Deutschlands, blinken automatisch oben genannte Stereotype vor dem inneren Auge auf. Was die Uhren, die Hüte und die Torte angeht, müssen wir leider sagen: Es stimmt.

Dass aber gerade im Bereich Architektur die Tendenz wegführt vom klassischen “Krüppelwalmdach” und Platz macht für innovative Bauvorhaben und mitunter ungewöhnliche Bauarten, ist ebenso richtig. Die besten Gebäude wurden nun mit dem Architekturpreis „Neues Bauen im Schwarzwald“ ausgezeichnet.

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Leipzig im Blick der Fotografie

Roger Rössing, Westvorstadt, Trümmerbahn mit Werbeschild für das IV. Parlament der FDJ, 1950, Barytabzug Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Die Stadt Leipzig beleuchtet ihre fotografische Vergangenheit. Drei Museen teilen sich bis zum 15.Mai die Aufgabe unter dem Motto “Leipzig. Fotografie seit 1839″ Ausstellungen zu präsentieren, die sich dem Thema widmen und einen umfangreichen Überblick liefern. Je nach Belieben kann der Besucher individuelle Schwerpunkte setzen oder sich in mehreren Schritten dem gesamten Ausstellungsprojekt nähern.

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Diva in Grau. Häuser und Gesichter in Halle


Abbildung erschienen in KUNST Magazin Mai 2010

Katja Schorch

Als Halle nur grau in grau war, in den 1980er Jahren, fotografierte Helga Paris diese Stadt und ihre Einwohner mit den Augen einer Fremden. Sichtbar wurden so die Verfallserscheinungen einer ostdeutschen Großstadt, die exemplarisch waren für die meisten DDR-Städte. Die Fotografien lösten Entsetzen aus, so dass eine geplante Ausstellung untersagt wurde und erst 1990 stattfand. Die Stadt hat inzwischen ihr Gesicht verändert. Wer das heutige Halle mit dem Zustand von vor 25 Jahren vergleichen möchte, dem sei dieser Band empfohlen. Ergänzt wird er durch Texte u. a. von Wilhelm Bartsch, Elke Erb und Heinz Czechowski.

 

Jörg Kowalski/Dagmar Winkelhofer (Hg.): Diva in Grau. Häuser und Gesichter in Halle. Fotografien von Helga Paris. Mitteldeutscher Verlag, Halle 2006. 128 Seiten, geb. mit SchU, 24 €. ISBN 978-3-89812-361-7

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