
“God is a curator” lautet das Thema unserer Juni-Ausgabe, die seit diesem Freitag erhältlich ist. Kuratoren gibt es mittlerweile wie Sand am Meer – aber was macht diesen Beruf eigentlich aus? Weiterlesen

“God is a curator” lautet das Thema unserer Juni-Ausgabe, die seit diesem Freitag erhältlich ist. Kuratoren gibt es mittlerweile wie Sand am Meer – aber was macht diesen Beruf eigentlich aus? Weiterlesen

The Serpentine Gallery Photo © 2007 John Offenbach
Wenn es zwei Akteure der Kunstwelt gibt, zu deren Vorteil sich ihr Habitat tektonisch verschoben hat, dann sind es nicht die Künstler, und ganz bestimmt nicht der Kunsthistoriker oder der Kritiker, dann sind es der Sammler und die Kuratorin oder der Kurator. Ich werde mich ganz auf den Kurator bzw. die Kuratorin konzentrieren, die sich auch „transmitter“, „culture broker“, „junction maker“ nennen oder in aussterbender Weise auf Deutsch „Impresario“, „Gastgeber“ oder „Kunstdienstleister“. Weiterlesen
Allein in Deutschland wurden in den letzten Jahren drei Masterstudiengänge geschaffen, die die Kunst des Kuratierens lehren – in Frankfurt, Bochum und Leipzig. Das ist verständlich, verspricht dieser Beruf nicht nur ein Jetsetleben, Ruhm und Glamour, sondern auch noch intellektuelle Glaubwürdigkeit. Unsere Juni-Ausgabe trägt den Titel „God is a Curator“ und nähert sich dem so allgegenwärtigen wie schwer fassbaren Begriff des Kurators aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Weiterlesen
Mehr als 30 Jahre lang besuchte der Fotograf Rudolf Holtappel Karstadt-Filialen in ganz Deutschland. Er hielt den Mikrokosmos der Warenhäuser in bemerkenswerten Aufnahmen fest, die nun in einem umfassenden Katalog präsentiert werden.
Im Zuge einer Tagungsreihe des ZKM Karlsruhe im Oktober 2007 beschäftigte man sich mit dem Thema Globalisierung in der Kunst und den Museen (GAM – Global Art and the Museum)

Kaucyila Brooke Tit for Twat, 1993, fortlaufend Ausstellungsansicht Badischer Kunstverein, Karlsruhe 2012 Courtesy die Künstlerin, Galerie Andreas Huber/Wien
Der Badische Kunstverein zeigt die erste umfassende Ausstellung der amerikanischen Künstlerin Kaucyila Brooke. “Do You Want Me To Draw You A Diagram?” ist noch bis zum 17. Juni in Karlsruhe zu sehen. Weiterlesen

Das sozialistische Grafikdesign der 1950er- bis 1970er-Jahre des sogenannten Ostblocks war überraschend frei und bunt. Ausgewählte Grafikdesigns, Illustrationen und Typografien von Gestaltern, die an strikte Regeln für die gesamte visuelle Sprache gebunden waren, werden in der Publikation „Iron Curtain Graphics“ präsentiert.

Werner Mahler, Ehepaar Köhler, Berka 1978
Mit der Teilung Deutschlands ging auch ein Riss durch die Fotografie: Während die Freiheit und Unabhängigkeit in der BRD im Grundgesetz verankert wurde, nutzte die DDR die Künste für die Durchsetzung und Präsentation ihrer kommunistischen Ideale. Doch auch während des real existierenden Sozialismus ließen sich Fotografen nicht davon abhalten, ihre Umwelt zu beobachten und dies auf Fotopapier zu bannen, wie die Publikation “Eros und Stasi. Ostdeutsche Fotografie” mit eindringlichen Bildern beweist. Weiterlesen

Ausschnitte aus dem Buch "Der letzte Tag der Republik"
Ein kleines Buch mit bedeutungsvollem Inhalt: „Der letzte Tag der Republik“ schildert den umstrittenen Abriss des „Palastes der Republik“ – das einstige Prestigebauwerk der DDR. In den 1970er Jahren als „Haus des Volkes“ erbaut, erzählt die Geschichte dieses Gebäudes wie kaum ein anderes nicht nur von der Paradoxie des sozialistischen Staates, sondern auch von der Unfähigkeit vieler Entscheidungsträger, sich mit diesem Teil der deutschen Vergangenheit offen auseinanderzusetzen. Weiterlesen