Bei der Betrachtung eines Filmes lassen wir uns täuschen, da unser Auge und unser Gehirn Bewegungen wahrnehmen. In Wirklichkeit besteht ein Film aus ganz vielen Einzelbildern. Diese Illusion entsteht, wenn Einzelbilder in schneller Abfolge, etwa 15 Bilder pro Sekunde, gezeigt werden. Schon 1895 arbeitete der deutsche Filmpionier Sklandowsky mit dem Daumenkino.
Bald wurden die bewegten Bilder auch koloriert, und einige Jahre später lernten sie auch sprechen. Was aber ein Stummfilm, ein Phonograph oder Tricktableau sind und mit welchen Tricktechniken die Filmemacher gearbeitet haben, erfahrt ihr während des Rundgangs „Trick und Technik“ im Museum für Film und Fernsehen.
Und wenn ihr Lust habt, könnt ihr euch im Workshop „Mein eigener Trickfilm“ selbst ausprobieren, denn Trickfilme selber machen muss nicht schwer sein! Hier werdet ihr in die Arbeitsprozesse bei der Produktion des Trickfilms eingeführt. Anschließend entwickelt ihr in Gruppenarbeit eurer eigenes Drehbuch, und das dürft ihr im Filmstudio unter Anleitung selbst umsetzen. Euer Filmwerk wird euch nach Hause geschickt.
Kurs “Trick und Technik”
Termine: Di–So nach Vereinbarung
Kosten: 40 Euro, zzgl. 2 Euro p. P.
Die Workshops für Kinder ab 8 Jahren finden im Museum “Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen” in der Potsdamer Str. 2 in Berlin statt.
www.filmmuseum-berlin.de
Anmeldung bei der Museumsinformation – Abenteuer Museum unter Tel.: 24749 888
Kurs “Mein eigener Trickfilm”
Termine: Mo–So nach Vereinbarung
Kosten: Schulgruppen 100 bzw. 180 Euro
Gruppen und Kindergeburtstage 150 bzw. 300 Euro









