
An dieser Stelle meldet sich einmal im Monat Matthias Planitzer, Autor des Blogs für zeitgenössische Kunst Castor und Pollux, zu Wort und seziert für uns die Kunstwelt in Berlin. In dieser Ausgabe: die Ausstellung “Monalisen der Vorstädte” bei Dittrich & Schlechtriem.
In der Nacht vom zehnten auf den elften November 1619 hatte René Descartes drei Träume – so berichtet es zumindest sein Biograph André Baillet. Während die ersten beiden Träume den gerade einmal 23-Jährigen fürchteten, wird der letzte Traum dieser Nacht von den Geschichtsschreibern gern als ein Moment der Erleuchtung gesehen, der den jungen Descartes entscheidend auf dem Weg zu seinem “Cogito ergo sum” brachte.
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